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20.03.2020

Statements zur Corona-Krise (Teil 8): Lectra

Holger Max-Lang, Präsident Nord-, Osteuropa und Naher Osten bei Lectra. Foto: Lectra
Das Corona-Virus hält die Welt in Atem. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind drastisch, sie werden wohl auch die Möbel-, Zuliefer- und Holzbearbeitungsmaschinen-Industrie treffen. Schon jetzt machen sich die Folgen bemerkbar: Messen und Dienstreisen werden abgesagt, Produktionen heruntergefahren und Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Die HK-Redaktion hat sich in der Branche umgehört und gefragt, wie Covid-19 den Alltag der Unternehmen verändert. Die Antworten veröffentlichen wir nach und nach auf hk-magazin.com. Heute: ein Statement von Holger Max-Lang, Präsident Nord-, Osteuropa und Naher Osten bei Lectra.

Wie wirkt sich das Corona-Virus auf Ihr Unternehmen und Ihre Branche aus?
Lectra richtet sich voll und ganz nach den Anweisungen und Empfehlungen der jeweiligen lokalen Behörden. Das bedeutet, dass in Europa sowie zahlreichen anderen Länder weltweit allen Mitarbeitern Homeoffice empfohlen wird. Zudem ist von Geschäftsreisen abzusehen. Lectra arbeitet hauptsächlich mit den Bekleidungs-, Polstermöbel- und Automobilindustrien, die alle von der Corona-Krise betroffen sind. Branchenübergreifend beobachten wir, dass Kunden versuchen, ihre Prozesse mehr online aufzusetzen. Insbesondere Unternehmen der Fashion- und Furniture-Branche, die noch nicht digitalisiert sind, haben etwa mit der Homeoffice-Arbeit ein großes Problem. Die Digitalisierung ist in Zeiten der Corona-Krise wichtiger denn je.

Sind die Lieferketten sichergestellt bzw. gibt es Einschränkungen in der Produktion?
Die Lectra-Produktion in Bordeaux-Cestas in Frankreich läuft derzeit weiter, jedoch etwas reduziert, um den Mitarbeitern mit jüngeren Kindern die Betreuung zuhause zu ermöglichen. Die Abläufe in den Lieferketten sind sichergestellt. Lectra tut alles Notwendige, dass die Ansteckungsgefahr im Betrieb möglichst gering bleibt. Des Weiteren sind wir in engem Kontakt mit unseren Kunden, um die Service-Aktivitäten aufrechtzuerhalten. Remote, wenn es möglich ist, vor Ort – unter angemessenen Hygiene- und Schutzbedingungen – nur, wenn unbedingt nötig.

Wie erreichen Sie ohne Messen und persönliche Kontakte Ihre Kunden?
Derzeit erreichen wir unsere Kunden telefonisch, per E-Mail, über soziale Medien und in Video-Terminen (individuell oder als Webinar). Best-Practice-Beispiele unserer Kollegen in China zeigen, dass es möglich ist, erfolgreich technische Schulungen für Zuschnittlösungen per Videokonferenz zu geben.

 

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